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08. November 2016

Sperrmüll

Kategorien des Sperrmülls und ihre sachgerechte Entsorgung

Abfälle unterschiedlicher Zusammensetzung und Herkunft werden entsprechenden Abfallarten zugeordnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind dies: Hausmüll, Gewerbeabfälle, Bauabfälle oder Sperrmüll.

Zum Sperrmüll zählen alle sperrigen Einrichtungs-, Haushalts- und Gebrauchsgegenstände, die wegen ihrer Größe oder Beschaffenheit nicht in die zugelassenen Abfallbehälter passen und daher nicht mit dem Restmüll in einer Mülltonne oder -container entsorgt werden können. Dies gilt für Sperrmüll, der in privaten Haushalten, aber auch in Industriebetrieben, im Handwerk, im Gewerbe oder in der Gastronomie anfällt. Sperrmüll wird durch die Kommunen auf Antrag gesondert abtransportiert – das ist entweder kostenlos oder gegen Gebühr möglich. Die Teile dürfen normalerweise nicht größer als 2,00 m x 1,00 m x 0,80 m sein. Größere Gegenstände müssen entsprechend zerlegt oder zerkleinert werden. Sperrmüll darf nicht mit gebührenpflichtigem Restmüll vermischt sein.

Die Entsorgung des Sperrmülls erfolgt mit speziellen Entsorgungsfahrzeugen, die eine integrierte Müllpresse (oftmals einen Schneckenverdichter) enthalten und die sperrigen Gegenstände direkt zerkleinern und verdichten. Private Haushalte haben auch die Möglichkeit, ihren Sperrmüll zu einem naheliegenden Wertstoffhof zu bringen, wobei die Vorschriften und Kostenbeiträge unterschiedlich sind.

Das Sperrmüllaufkommen in Deutschland ist rückläufig, das zeigen Statistiken, etwa des Umweltbundesamtes. Betrug das Gesamtvolumen 2001 noch 2,67 Mio. Tonnen, so waren es 2011 2,38 Mio. Tonnen. Dies entspricht circa 6,4 Prozent des gesamten inländischen Abfallaufkommens.

Zum Sperrmüll zählen: Ausrangierte Möbelstücke, Einrichtungsgegenstände oder mobiles Wohnungsinventar (z. B. Teppiche, Matratzen), Fahrräder oder Kinderwagen, Sportgeräte oder sperriger Hausrat.

Nicht in den Sperrmüll gehören: Autoreifen, Bauschutt, Elektrogeräte, Flüssigkeiten, Farb- oder Lackabfälle, Folien, Garten- und Parkabfälle, Glas, Kühlschränke, Restmüll oder schadstoffbelastete Stoffe.

Die Lösung zum Verdichtung von Sperrmüll

In der Industrie, im Gewerbe oder Handwerk, aber auch in großen Wohnanlagen oder Hotelanlagen entsteht ebenfalls Sperrmüll, der gesondert entsorgt werden muss. Insbesondere dort, wo viel und oft Sperrmüll anfällt, und somit auch hohe Entsorgungskosten entstehen, ist die Anschaffung eines Schneckenverdichters von H&G eine sinnvolle wirtschaftliche Investition. Denn H&G-Schneckenverdichter, oft in Verbindung mit vorgelagerten Vorzerreißern, zerreißen Sperrmüll wie Holzpaletten, Holztüren, Großkartonagen oder andere sperrige Materialien und verdichten ihn deutlich im Volumen – je nach Material um bis zu 30 Prozent. Durch die hohe Verdichtung des Materials wird nicht nur der benötigte Lagerplatz minimiert, sondern vor allem die Entsorgungsfahrten werden deutlich reduziert. Das spart Kosten, Energie und Ressourcen.

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