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08. November 2016

Recycling

Die zeitgemäße Gewinnung von Sekundärstoffen und Wertstoffen

In Abfällen, besonders in Glas, Papier, Kartonagen, Kunststoffen, Verbundstoffen oder Aluminium, stecken viele wertvolle Rohstoffe. Die Wiederverwertung dieser Rohstoffe, Recycling genannt, hilft deshalb, die immer knapper werdenden Ressourcen sowie Klima und Umwelt zu schonen. Recycling heißt, gebrauchte Verpackungen zu sortierten, aufzubereiten und im Produktionskreislauf wiederzuverwerten. Das duale System in Deutschland erfasst rund 5,5 Millionen Tonnen Verpackungsmüll pro Jahr. Die erreichten Verwertungsquoten, also der Anteil der recycelten Verpackungen an der gesammelten Menge, müssen gemäß der europäischen Abfallrahmenrichtlinie bei Verpackungsabfällen aus Haushalten mindestens 50 Prozent, betragen. Im Jahr 2010 betrug die Recyclingquote bereits 85 Prozent – und dieser weltweit unerreichte Trend setzt sich fort.

Ausschlaggebend für ein ökonomisches und ökologisches Recycling ist die Sortenreinheit der einzelnen Abfallfraktionen. Für Papier, Leichtverpackungen, Glas, Rest- oder Biomüll stehen Haushalten, aber auch der Wohnungswirtschaft, der Industrie, der Gastronomie, dem Handwerk oder dem Gewerbe verschiedene Mülltonnen oder -container zur Verfügung. Ein Dilemma der Getrenntsammlung – viel Müll, wenig Stellfläche. Die Lösung können Unterflur-Sammelbehältersysteme sein. Sie machen es möglich, Abfälle in großen Sammelbehältern unter der Erde zu sammeln – an der Oberfläche bleibt nur eine Einwurfsäule und ein sauberer Abfallsammelplatz.

Beispiele für Unterflur-Systeme der H&G Entsorgungssysteme GmbH: EUROPAcity für saubere Innenstädte. EUROPAplus für die moderne Wohnungswirtschaft samt dem flüssigskeitsdichten System EUROPA Dreh-Kipp, das besonders geeignet ist für die Bio- und Restabfallsammlung. Das Unterflur-Liftsystem UFA, bei dem Sammelbehälter in Wohn- oder Gewerbeanlagen per Lift unter die Erde verbracht werden und zur Entsorgung wieder hochgeholt werden. Der H&G-Pressschacht, der Abfall unterirdisch im Volumen reduziert und damit für geringe Entsorgungsintervalle sorgt.

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System City

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System EUROPAbio

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System UFA

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System EUROPA

 

 

 

 

 

 

Was passiert mit dem Müll nach dem Recycling?

In Verpackungsabfällen stecken wertvolle Materialien. Dabei ist eine maximale stoffliche Verwertungsquote eines der Ziele der dualen Recycling-Systeme, da hier Sekundärrohstoffe für die Herstellung neuer Produkte entstehen. Sollte eine stoffliche Verwertung nicht möglich sein, erfolgt eine energetische Verwertung der Abfälle, die so als Ersatzbrennstoffe zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Recycelte Wertstoffe sind nicht zuletzt wegen der stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise begehrt. Dank technisch innovativer Aufbereitungsmethoden ist es möglich, hochwertige Sekundärrohstoffe zu gewinnen, die für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden können.

Durch hochmodernes Recycling entstehen zum Beispiel Kunststoffprodukte wie Blumenkästen, Autoteile, Einkaufstaschen, Produktverpackungen oder Mülleimer. Aus dem gewonnenen Faserbrei des Papier-Recyclings entstehen etwa neue Verpackungen, aber auch Briefumschläge oder Pappkartons (Anteil Altpapier für grafische Papiere: 80 Prozent). Aus recyceltem Glas werden neue Glasverpackungen wie Joghurtgläser oder Wasserflaschen (Anteil wiederverwertetes Altglas: 63 Prozent). Aus der Sammlung von Verpackungen in der Gelben Tonne/dem Gelben Sack werden jährlich gut 73 Prozent stofflich verwertet. Auch Bioabfall wird wiederaufbereitet. Die hohen Recycling-Quoten setzen ein hochwertiges System der Getrennterfassung und leistungsstarke, moderne Sortieranlagen mit hohem Automatisierungsgrad voraus.

Recycling im Industriebereich ist zunehmend ein wirtschaftlicher Faktor – insbesondere, weil immer mehr Kartonagen anfallen, etwa im Onlinehandel. So nutzten Unternehmen im Versandhandel im Jahr 2014 am häufigsten Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton, deren Verbrauch hat von 2000 bis 2012 um 75 Prozent zugenommen. Um sortenreine Wertstoffe wie Papier ökonomisch zu entsorgen, hat H&G Schneckenverdichter mit Kartonagevorzerreißer entwickelt, die Kartonagen um rund ein Drittel im Volumen reduzieren. Ein Entsorgungscontainer braucht somit seltener abgeholt zu werden, was Kosten und Energie spart. Schneckenverdichter von H&G sind auch geeignet für PEP-Flaschen, Leichtverpackungen oder sperrige Holzverpackungen wie Paletten.

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