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05. November 2013

Köln und Berlin:

Zwei Millionenstädte auf dem Weg zu einem modernen Abfallentsorgungskonzept

Köln und Berlin starten in die Zukunft: Mülltonnen waren gestern! In der Wohnungswirtschaft setzt sich immer stärker der Trend zur unterirdischen Abfallsammlung durch. Die Müllsammelstellen großer Wohnanlagen strahlen in einem neuen Licht. Weg von unansehnlichen, überquellenden Behältern, hin zu dezenten und aufgeräumten Einwurfsäulen.

Mit zwei zukunftsweisenden Projekten – in Zusammenarbeit mit den kommunalen Entsorgungsbetrieben in Köln und Berlin – konnte sich H&G weiter als Anbieter und Vorreiter der modernen Form der Abfallentsorgung in Unterflurbehältern etablieren.

Wohnungswirtschaft Köln

Nach erfolgreichem Einsatz im öffentlichen Bereich bieten die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH & Co. KG seit 2011 ein Unterflur-Sammelbehältersystem auch den Wohnungsunternehmen an. Bei dem Neubauvorhaben „Vorgebirgsgärten – Wohnen im grünen Bereich“ haben sich die beteiligten Wohnungsbaugenossenschaften für die moderne Abfallentsorgung mittels installierter Unterflurbehälter entschlossen. Da die Platzverhältnisse in den Vorbereichen der Häuser sehr beengt sind und herkömmliche Müllgefäße eine wenig ansprechende Optik bieten, suchten die Projektverantwortlichen nach einer optimalen Lösung.

Wohnungswirtschaft Berlin

Nicht ein Neubauvorhaben, sondern Änderungen der Bauordnung in Bezug auf Müllabwurfanlagen und „barrierefreies Wohnen“, waren für die Berliner Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ Anlass für die Installation eines Unterflursammelbehältersystems. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen der Wohnanlage „Malchower Aue“ wurden sie unterstützt von der Berliner Stadtreinigung und Berlin Recycling.

Bei der Suche nach geeigneten Lösungen konnte das Konzept von H&G überzeugen. Die Idee von Unterflur-Sammelsystemen basiert darauf, Restmüll und Wertstoffe in Behältern zu sammeln, die unter der Erde installiert werden. Die unterirdische Sammlung der Abfälle ermöglicht zudem eine optimale Gestaltung der Einwurfvorsäulen. Dies kann dazu genutzt werden, Einwurföffnungen senioren-, kind- und behindertengerecht zu konstruieren. Sowohl in den Kölner „Vorgebirgsgärten“, als auch in der Berliner „Malchower Aue“ wurde das neueste System „EUROPAplus“ der Firma H&G installiert.

So profitieren Bewohner und Wohnungsgesellschaft:

– effektive Raumnutzung – Reduzierung von Lärm und Gerüchen
– ansprechende Optik
– sauberes Wohnumfeld
– barrierefrei (gut erreichbar für Kinder und Rollstuhlfahrer)
– Zugangskontrollen installierbar

Resultat

Durch die effektive Raumnutzung konnte in Köln ein Müllsammelplatz mit 14 Stück à „1.100 L-Abfallbehältern“ eingespart werden. Die Entfernung der hausinternen Müllabwurfanlagen hat den Bewohnern der Berliner Wohnanlage „Malchower Aue“ entscheidende Verbesserungen gebracht: Kein Lärm und störende Gerüche in den Häusern! Erhöhung des Wohnkomforts, durch ebenerdigen Umbau der Aufzüge! Die Schächte der deinstallierten Müllabwurfanlage konnten für die Aufzüge bis ins Erdgeschoss genutzt werden.

Aufgrund der positiven Erfahrung während der Planung und im Rahmen der Umsetzung des Projektes, haben sich „Neues Berlin“ und die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln dafür entschieden, weitere Unterflursysteme von H&G in ihren Wohnanlagen zu installieren.

Vorteile für Entsorgungsbetriebe:

– vorhandene Behälteraufnahmesysteme können weiter verwendet werden
– große Revisionstür für Sichtkontrollen
– schnellere Entleerungszeiten durch optimierten Entleerungsprozeß
– weniger Personalbedarf (durch 1-Mann-Betrieb)
– höhere Kundenbindung
– Füllstands-Messsysteme ermöglichen wirtschaftlichere Logistikplanung

Veröffentlicht unter Allgemein

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