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18. Oktober 2013

Papprollenkerne stellen Schneckenpressen auf harte Probe:

Eine besondere Herausforderung einen Fraktionsmix zu zerkleinern

Eine besondere Herausforderung für unsere Schneckenpressen ist die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien. Die Kombination von Papprollenkernen und herkömmlicher Kartonage machte die Neuentwicklung einer speziellen Einzugsvorrichtung erforderlich. Dabei standen die besonderen Materialeigenschaften der Papphülsen im Fokus der Entwicklung.

Papprollenkerne sind besonders stabil und fest gefertigt, weil sie resistent gegen Öle, Fette und Druck sein müssen. Um eine optimale Verdichtung zu erzielen, müssen die Papprollenkerne zu Beginn des Verarbeitungsprozesses ordentlich zerkleinert werden. Herkömmliche Schneckenpressen für die Fraktionen Kartonage oder Holz konnten bislang den besonderen Anforderungen dieses Wertstoffes nicht gerecht werden und lieferten erwartungsgemäß kein perfektes Resultat. Kunden aus der Tabakindustrie wandten sich mit diesem speziellen Problem an H&G. Diesen Kunden war insbesondere eine vollständige Zerstörung der Papprollen wichtig, um zu verhindern, dass die Materialien nach der Entsorgung nicht zweckendfremdet werden können. Ein weiteres Ziel war es, eine Maschine zu entwickeln, die für eine gute Durchmischung der Fraktionen Kartonage und Papphülse sorgt. Frei nach dem Motto „Ganz oder gar nicht!“ machten sich die Spezialisten von H&G an die Konstruktion einer Einzugsvorrichtung, die speziell für die Verarbeitung der Wertstoffe Papphülsen und Kartonage konzipiert ist.

In einem langen Testverfahren – unter anderem mit der Einzugsvorrichtung „Holzbrecher“ und „Kartonagenvorzerkleinerer“ – wurden Testläufe mit großen, sperrigen Papprollen absolviert. Dabei analysierten die H&G-Techniker den Arbeitsprozess. Nachdem die ersten Ergebnisse ausgewertet wurden, konnte das Entwicklungsteam einen ersten Prototyp einer neuen Einzugsvorrichtung bauen. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit den Auftrag gebenden Kunden. Um eine exakte Anpassung der Maschine auf die Bedürfnisse der Kunden zu gewährleisten, stellten die Auftraggeber ihre eigenen Papprollen für Testläufe zur Verfügung. Die Probedurchläufe konnten so im Beisein der Kunden absolviert werden. Dies hatte vor allem den Vorteil, dass bereits kleinste Abweichungen vom Arbeitsprozess – wie von den Maschinenkäufern vorgegeben – reguliert werden konnten. Zum einen durch neue Konstruktion, bzw. Anpassung diverser Bauteile oder durch die Feinjustierung einzelner Steuerungskomponenten entstand so eine Maschine, die zu den Arbeitsabläufen des Endabnehmers perfekt passt, wie ein Maßanzug! Denn am Ende soll es an keiner Stelle haken, einen reibungslosen und wirtschaftlichen Produktionsprozess zu realisieren.

Die enge Zusammenarbeit mit Kunden, beginnend bei der Problemanalyse bis hin zur Konstruktion und Feinjustierung der Maschine, hat ein exzellentes Ergebnis zur Folge. So entstand ein weiteres Mal durch die strukturierte Herangehensweise der Spezialisten von H&G eine neue, einzigartige Schneckenpresse mit Einzugsvorrichtung „Papprollenkerne“. Sicherlich werden viele weitere Kunden von dieser neuesten Entwicklung aus dem Hause H&G profitieren.

Veröffentlicht unter Allgemein

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